V O R T R Ä G E

08. Juni 2013

Baden-Baden

175 Jahre Dr. Rössler's Hofapotheke

3 Vorträge über die Geschichte der Apotheke

 

Dienstag, 03. April 2012

19 Uhr:

Kurhaus Baden-Baden

"Gourmet-Saal"

 

"Karl (Charles) Werzinger (1821-1894):

Schneidermeister, Aeronaut, Lampist, erster hier ansässiger Fotograf, Gastwirt, Verleger, Planer eines Vergnügungsparks und Erfinder"

Fotos: Edith Klüh

 

 

 

 

Interkulturelle Woche

Baden-Baden

22.9. - 10.10.2011

Dienstag, 27. September 2011

Stadtteilzentrum Briegelacker

 

"Russen im 19. Jahrhundert in Baden-Baden

und ihr Beitrag zur Entwicklung der Stadt" 

Fotos: Clemens Litterst

 

 




 

 

Donnerstag 19. Mai 2011

Pforzheim

Gemeindesaal Synagoge

 

»Anton G. Rubinstein

und sein Einfluss auf die russische Musikentwicklung«

 

Fotos: Edith Klüh

 

siehe auch Presseecho:  

hier

 




 

 

Dienstag 1. Februar 2011

Kurhaus Baden-Baden "Gourmet-Saal"

 

»Die 1. Unternehmerin Franziska Zimmer

im 1. Bauboom der Stadt Baden (-Baden)«

Franziska Zimmer (1775-1857) war ab 1804 die Frau von Joseph Zimmer (1771-1815), des 1. "Postexpeditors" (Posthalter) der Stadt Baden (-Baden), gewesen. Nach dessen frühem Tod wurde sie seine Nachfolgerin, eine solche Position hatte in der damaligen Zeit noch keine Frau erreicht.

 

Frau Zimmer, von da an wurde sie auch in den städtischen Akten nur noch "Madame Zimmer" genannt, erweiterte die Aufgaben der ursprünglich nur für Briefpost eingerichteten "Expedition", kaufte dafür größere Räumlichkeiten in der heutigen Gernsbacher Straße, verpachtete den zu ihrem Bereich gehörenden Poststall, baute nach dem Abriss der Stadtmauer Anfang der 1830er Jahre an der heutigen Sophienstraße Häuser und vermietete ihre Wohnungen an vornehme Gäste.

 

Foto: Edith Klüh, Baden-Baden 

 

 




 

 

Dienstag 7. September 2010

Kurhaus Baden-Baden "Gourmet-Saal"

 

»Prostitution, Demimondethum und Louisthum«

 über das älteste Gewerbe der Welt

in der Stadt Baden-Baden

  

Auch in der Stadt Baden-Baden hat es natürlich in der Vergangenheit Dirnen, Kurtisanen und Zuhälter („Louisthum“) gegeben. Der Vortrag begann im Mittelalter mit dem ältesten hier erhaltenen Dokument zu diesem Thema aus dem Jahr 1556.

 

Im 19. Jahrhundert, als Baden-Baden die "Sommerhauptstadt Europas" gewesen war, war die Stadt natürlich auch Anziehungspunkt für berühmte "Kurtisanen" wie Cora Pearl, Marie Duplessis ("Kameliendame"), La Paiva und andere heute noch bekannte Namen der damaligen "Demimonde" gewesen.

 

Aber es gab hier zu dieser Zeit auch einfache Dirnen und auch schon Bordelle und Zuhälter. Probleme damit, überwiegend von hiesigen Einwohnern, gab es damals einige, veröffentlicht wurde aber nichts, es wurde alles "unter den Tisch gekehrt". Berichte darüber findet man nur in alten Akten.

 

Diethard Schlegel hat bei seinen Recherchen auch manches gefunden über das wir heute schmunzeln, sodass bei seinem Vortrag bestimmt keine Langeweile aufgekommen war.

 

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Hier volle Bildschirmgröße

Fotos: Edith Klüh, Baden-Baden

 

 

Die komplette Recherche in dem Buch:

Herausgeber: 

"Arbeitskreis für Stadtgeschichte e.V. Baden-Baden"

(erhältlich auch im Buchhandel: ISSN 0175-4858)

 

 

 




 

   

Dienstag 6. April 2010

KURHAUS Baden-Baden "Gourmet-Saal"

 

Der Pianist und Komponist

Anton G. Rubinstein

& seine Beziehung zu Baden-Baden

 

 

Anton G. Rubinstein (1829-1894), Pianist, Komponist und Dirigent, war der Initiator zur Gründung der ersten Musik-Akademie Russlands in St. Petersburg gewesen, damit war auch der Grundstein für den Beruf Musiker in Russland gelegt worden. Er hatte dort auch unterrichtet, unter anderem hatten bei ihm auch Pjotr Tchaikovskij und Sergej Rachmaninov studiert.

Da Rubinstein als Pianist und Komponist in Westeuropa und den U.S.A. jahrzehntelang große erfolgreiche Auftritte hatte muss man ihn als ersten "Piano-Superstar" bezeichnen.

 

Zu Baden-Baden hatte Anton Rubinstein eine besondere Verbindung. Hier hatte er nicht nur große Konzerterfolge, hier hatte er auch seine Frau kennen gelernt und 1865 in Baden-Baden geheiratet. Darüber hinaus besuchte er hier auch oft seine Freunde Clara Schumann, Johannes Brahms und Ivan Turgenev. Er war auch mit Pauline Viardot befreundet gewesen und spielte bei deren Matineen in ihrem Musik-Pavillon an der heutigen Fremersbergstraße vor zumeist hochrangigem Publikum.

 

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Hier volle Bildschirmgröße

Fotos: Dr. Walter Bohne, Baden-Baden

 

 




 

 

 

Dienstag 7. Juli 2009 

KURHAUS Baden-Baden GOURMET-SAAL


Pavel von Annenkov

und seine Nachkommen in Baden-Baden

 

Pavel von Annenkov (1813-1887)
Pavel von Annenkov (1813-1887)

Der russische Publizist, Verleger (von Ivan Turgenev), Literatur- und Theaterkritiker Pavel von Annenkov lebte hauptsächlich im westlichen Ausland und wohnte, nach schon mehreren Besuchen vorher, von 1876 bis 1886 in Baden-Baden. Bekannt geworden war er vor allem durch die Herausgabe einer 7-bändigen Ausgabe mit Biografie der Werke von Aleksandr S. Puschkin und einen Briefwechsel (1846) mit Karl Marx.

 

1843 hatte Annenkov in St. Petersburg Ivan Turgenev kennen gelernt, daraus wurde eine enge Freundschaft bis zu Turgenevs Tod (1883). Er hatte 1852 auch Turgenev geraten statt Skizzen und Erzählungen Romane zu schreiben.

Von da an hatte Turgenev auch alle seine Werke zuerst an Annenkov zur Begutachtung geschickt.

Im Sommer 1841 hatte schon Nikolaj Gogol in Rom Annenkov seinen Roman "Die toten Seelen" diktiert.

 

Pavel von Annenkov hatte einen Sohn Paul und eine Tochter.

Der Sohn lebte in Russland, leider ist über seinen Lebensweg in der deutschen Literatur nichts bekannt.

Die Tochter Vera heiratete einen deutschen Offizier und lebte ebenfalls lange und bis zu ihrem Tod in Baden-Baden. Ihre Tochter war die Schauspielerin Dagmar "Stella" Nagel.

Die Tochter seines Sohnes war die, vor dem 2. Weltkrieg sehr erfolgreiche, Film- und Theater-Schauspielerin Barbara von Annenkoff (transkripiert von: Varvara Annenkova) gewesen. Nach dem Krieg hatte sie bis zu ihrem Tod (1979) in Baden-Baden gelebt, hier ab und zu Theater gespielt und war der letzte lebende Nachkomme von Pavel von Annenkov gewesen.

 

Die ausführliche Geschichte in dem Buch:

Herausgeber: 

"Arbeitskreis für Stadtgeschichte e.V. Baden-Baden"

(erhältlich auch im Buchhandel: ISSN 0175-4858)

 

 




 

 

3. Februar 2009

GARTENHAUS DER STADTBIBLIOTHEK

BADEN-BADEN


Diethard  Schlegel
Diethard Schlegel
Vorne von re.n.li.: Sigrid Münch (Leiterin der Stadtbibliothek), Kurt Liebenstein (Bürgermeister) und Hubertus Melsheimer
Vorne von re.n.li.: Sigrid Münch (Leiterin der Stadtbibliothek), Kurt Liebenstein (Bürgermeister) und Hubertus Melsheimer

Fotos: Dr. Walter Bohne

 

 

 

 

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